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Wandern - Körper und Seele in Bewegung

Etwa die Hälfte der Menschen in Deutschland zieht sich regelmäßig die Wanderschuhe an und macht sich auf den Weg. Mit Rucksack auf dem Rücken geht es entweder über ausgeschilderte Wanderrouten oder aber auf eigene Faust durch die Natur. Bis vor ein paar Jahren wurde das Wandern noch als eine der langweiligsten Freizeitbeschäftigungen überhaupt abgetan. Die Zeiten haben sich geändert. Wandern ist Trendsport und mittlerweile bei Jung und Alt äußerst beliebt. Wer wandert, schärft seine Sinne und trainiert seinen Körper gleichermaßen: Wandern stärkt die Bein- und Pomuskulatur und verbessert die Balance und Kondition. Zudem regt die Bewegung an der frischen Luft die körpereigenen Endorphine an – Schritt für Schritt fit und glücklich – sozusagen. Darüber hinaus wird nachweislich der Blutdruck gesenkt, der Herzmuskel gestärkt und eine bessere Durchblutung gefördert.

Auf geht's: Schuhe an und losgewandert!

Das richtige Schuhwerk, so soll es sein: Gute Wanderschuhe passen genau und stützen den Knöchel. Außerdem haben sie ein orthopädisches Fußbett und eine rutschfeste Profilsohle, sind möglichst leicht, wasserdicht und atmungsaktiv. Spezielle Wandersocken sind an den empfindlichen Stellen verstärkt und mildern so den Druck. Vorher auf die typischen Blasenpunkte geklebte Pflaster können zusätzlich schützen. Für den Fall, dass Sie sich trotzdem eine Blase laufen, sollten Sie immer Pflaster und Desinfektionsmittel parat haben.

Marschgepäck und Verpflegung Für jedes Wetter gewappnet ist man mit Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutz und einem leichten Regenumhang. Außerdem gehört ein Erste-Hilfe-Set zum Verarzten kleinerer Blessuren in den Rucksack. Was den Proviant angeht, so hängt die Menge natürlich von der Streckenlänge ab, aber grundsätzlich sollte man immer etwas zu Essen mitnehmen, mindestens einen Müsli- oder Schokoriegel. Etwas zu trinken darf ebenfalls nicht fehlen. Ein Liter Flüssigkeit mit vielen Mineralien, aber wenig Kohlensäure, sollte es schon sein. Übrigens: Bei einer zweistündigen Wanderung verbraucht der Körper bis zu 1.000 Kalorien. Am Ziel darf also ohne schlechtes Gewissen geschlemmt werden.

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